Freitag, Dezember 31, 2004

Neujahrsansprache

Willkommen zur Neujahrsansprache von....mir.



Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger,

2004 war für mich ein ereignisreiches Jahr und ich möchte zunächst allen danken, die mich dabei unterstützt haben.

Es hat mit dem Job geklappt, privat lief alles bestens, ich habe in einem Monat Java lernen dürfen (und seit dem nicht einmal brauchen können), habe an der Webseite vom Film "Master and Commander" während meines Praktikums im Januar mitarbeiten dürfen, habe die Vorzüge und die Schönheit der Romantik-Hotels kennengelernt, war eine Woche auf Malta, dabei sogar eine Nacht kostenlos im sündhaft teuren Xara Palace-Hotel, war zum allerersten Mal in New York, wo ich Bill Clinton die Hand geschüttelt habe, bin von Krankheiten verschont geblieben (außer Grippe), darf insgesamt 2500 Euro für Zahnbehandlungen zahlen *seufz* und habe es endlich mal geschafft, meine alte (aber sehr erfolgreiche!) Bewerbungs-Webpage in diese aktuelle umzubauen.

Kurz: es ist eine Menge passiert und irgendwie rast die Zeit momentan. Das liegt zum Einen natürlich am sehr interessanten Job, zum Anderen aber auch daran, dass immer wieder viele neue, interessante Dinge dazu kommen. Ich habe sogar Spaß am laufen/joggen bekommen. Wäre damals undenkbar gewesen. Gleichzeitig muss ich mich aber auch mehr ins WingTsun stürzen, was zur Zeit leider ein bißchen vernachlässigt wurde.

Ach ja, einen iPod habe ich seit Mitte des Jahres auch. Hier liest man ja bisweilen *hüstel* etwas über dieses kleine Wunderding...das wird im nächsten Jahr mit Sicherheit genauso sein.

Genau: das Thema Apple und Macintosh wird auch im kommenden Jahr (also ab morgen) wieder groß behandelt werden: Mitte Januar ist ja mal wieder eine Mac-Expo und viele tolle, neue Apple-Produkte werden erwartet. Und: Tiger, das neue Mac-Betriebssystem wird 2005 an den Start gehen. Da wird es dann vielleicht auch an der Zeit sein, mein G3 700er 12" iBook gegen ein G5 (?) Powerbook 15" einzutauschen...

In diesem Sinne: viel Spaß und viel Erfolg in 2005, einen guten Rutsch und immer schön brav bleiben... ;-)

P.S.: die Neujahrs-Ansprachen-Idee stammt von meinem Bruder


Donnerstag, Dezember 16, 2004

CSS auf dem iPod

Alle Web"designer" (normale Menschen auch) können sich jetzt einen CSS Styleguide auf ihren iPod ziehen und so jederzeit CSS nachschauen.



Stutzig macht mich dabei nur, dass ich wenn ich sowas brauchen sollte, ja eh meist an einem Computer sitze, mir das ganze da sehr viel einfacher auf einen richtigen Bildschirm holen kann und sehr viel schneller etwas nachschlagen kann.

Somit fällt das wohl unter "netter Spielerei", aber der wahre Nutzen bleibt mir bislang leider verborgen.

Mittwoch, Dezember 15, 2004

Interessante Webseite im iPod Stil

Im Wired Cult of Mac Weblog habe ich heute den Link zu einer sehr interessanten Webseite gefunden:



Eine Webseite im iPod-Stil

Sowas in der Art wollte ich auch schon mal machen, leider fehlen mir dazu noch die tieferen Flash-Kenntnisse. Aber von der Idee her finde ich es super-lustig, dass jemand eine iPod-Webseite so konsequent umgesetzt hat! Allerdings sollte man für die Seite ein großes Display haben. Schon bei 1024*768 wird die Seite nur korrekt angezeigt, wenn man (mit F11 bei Windows) den Browser auf Fullscreen macht.

Dienstag, Dezember 14, 2004

Chat mit alten Klassenkameraden aus Chile

Total cool: zufaellig sind Pablo und Cristian gleichzeitig online und ich kann mit beiden mal chatten! Pablo in Chile, Cristian in den USA.

Das waren damals in Chile meine beiden besten Freunde. Ist 15 Jahre her, seit ich die beiden gesehen habe. Fuer mich was echt besonderes!

Donnerstag, Dezember 09, 2004

iPods Around the World


iPods Around the World - Osorno

Manche kennen vielleicht die Webseite iPodlounge.com. Da gibt es eine Gallerie iPods around the World und da habe ich eben einen iPod am Osorno gefunden. Osorno war die Stadt in Chile, in der ich 5 Jahre lang als Kind gelebt habe. Benannt nach dem Vulkan Osorno.

Endlich 28!

Ich habe es endlich geschafft und die 27 hinter mir gelassen! Die 27 ist eine Zahl, die ich nun wirklich überhaupt nicht mag, aus diversen Gründen, die ich hier nicht aufführen kann. Gesagt sei nur, dass diese Zahl bei mir irgendwie negativ besetzt ist und ich mich wirklich sehr freue, endlich 28 zu sein!

Kurzer Rückblick, was hat sich im letzten Jahr getan?
Genau vor 1 Jahr war ich quasi noch Arbeitslos, habe einen Job als Publisher bei einer Bank per Zeitarbeit gemacht. Es folgte ein sehr interessantes Praktikum bei einer Werbeagentur und dann endlich die Chance auf einen (meinen jetzigen) Job, für den ich allerdings erst noch einen Monat Java-Training und einen Monat SAP-Training hinter mich bringen musste; mit abschließendem Test. Der Rest des Jahres verging rasend schnell, weil der Job recht stressig war, viele Überstunden, usw.

Ansonsten war ich urlaubsmäßig auf Malta, hatte einen sehr schönen Faulenzer-Urlaub und letztens erst für eine Woche in New York. Es war also auf jeden Fall was los.

Gesundheitlich sah's so aus: ich habe mir einen Zahn ziehen lassen müssen und habe mittlerweile den neuen implantiert bekommen. Fertig gestellt wird das ganze am 23. Dezember.

Ich bin gespannt, was dieses Jahr alles bringt. Gefeiert wird morgen abend schon mal bei den Klängen Roy Hammers! ;-)

Sonntag, Dezember 05, 2004

Bilder von der LAN-Party von letzter Woche

Letzte Woche, vor dem NYC-Urlaub, war mal wieder eine LAN-Party. Für Uneingeweihte und Frauen: da hocken ein paar bekloppte Jungs im abgedunkelten Zimmer vor ihren Computern und spielen alle gemeinsam das selbe Spiel und knallen sich virtuell gegenseitig ab. (Die, die diese Erklärung benötigen brauchen gar nicht erst zu versuchen zu verstehen, warum und wieso. Es ist einfach so. Punkt.)

War ziemlich cool, gezockt wurde hauptsächlich FarCry. Ein tolles Spiel, und im Multiplayer noch besser.

Besagte Bilder kann man sich hier anschauen. Geschossen von Daniel, der wie immer der Host der Veranstaltung war (danke nochmal für die Raum-Organisation). Sein neues Weblog erreicht ihr hier. Bereits der erste Eintrag ist sehr vielversprechend. :-) Wer also über die Mannheimer Szene auf dem Laufenden gehalten werden will, sollte da ab und zu mal einen Blick drauf werfen!

Tag 6 - Letzter Tag in New York und wieder daheim

Wir haben's geschafft: knappe 7-8h Flug und wir sind wieder wohlbehalten im wolkigen und kalten Frankfurt angekommen.

Aber der Reihe nach: Samstag in New York, offene Geschäfte, Vorweihnachtszeit...nach was klingt das? Genau, nach Chaos, Gedränge, Warteschlangen. Am letzten Tag waren wir selbstverständlich ziemlich müde. Wenn man eine Woche lang täglich unterwegs ist und etliche Kilometer hinter sich bringt, abends auch noch mit den Bekannten feiern geht - das schlaucht natürlich. Insofern haben wir den letzten Tag ruhig angehen lassen, sind nochmal zum Rockefeller Center und da wir phantastisches Wetter hatten, war auch die Eisbahn geöffnet. Wie gesagt: sie ist wirklich sehr viel kleiner, als man im Kino den Eindruck hat. Dort haben wir erstmal gefrühstückt, sind dann noch mal durch ein paar Geschäfte gebummelt, aber da man für die Umkleiden teilweise 30 Minuten anstehen mußte, war das dann doch nicht so ergiebig.

Ein interessantes Kaufhaus war der große Nike Store "NikeTown. Über mehrere Etagen verteilt kriegt man alles, was das Sportlerherz begehrt. Natürlich alles sehr stylisch, alles sehr edel gemacht und zu den typischen Preisen natürlich. Wobei diese wohlgemerkt weit unter den deutschen Preisen sind.

Abends wurd's dann zeitlich etwas kritisch...auf einmal ging alles schief: es fuhren keine Bahnen mehr, wir haben uns zu anderen Alternativ-Haltestellen durchschlagen müssen, unsere Bahn war dann eine Express-Bahn, die nur an gewissen Haltestellen hält...und plötzlich war die Frage da "schaffen wir unseren Rückflug überhaupt??" Da sind wir gut ins schwitzen gekommen! Denn besagte Express-Bahn hat uns plötzlich zu zweihundert-irgendwas gebracht statt zur gewohnten 96. Straße und die Zeit wurde immer knapper. Mit dem A Train zurück zum Flughafen (90 Minuten) und rechtzeitig ankommen - unmöglich. Zum Glück haben wir relativ bald ein Taxi gefunden, sind zum Hotel gerast (unser Fahrer hatte zum Glück Verständnis und wir haben es mit einem dicken Trinkgeld wett gemacht), haben die Koffer eingeladen und sind zum JFK Airport gedüst. OK, wir hätten auch noch eine halbe Stunde später da ankommen können, aber es war wirklich schon höchste Zeit. Glück gehabt!

Nächste Spannungs-Szene: Sonjas Filme! Sonja fotographiert ja analog und die Röntgen-Maschinen am Flughafen lassen die besten Bilder teilweise pechschwarz werden. Also haben wir ihre 10 Filme unter uns aufgeteilt (in den Hosentaschen) und haben daraufhin bei der Sicherheitskontrolle natürlich verdächtig gepiepst. Als wir Schuhe und Gürtel ausgezogen hatten und immer noch piepsten, wurden wir natürlich noch mal speziell, separat gefilzt. Aber zum Glück hat es ihnen gereicht, dass wir die Filme nur vom Hand-Metall-Detektor untersuchen ließen und sie nicht durch den Durchleuchter schicken mußten. Insofern stehen die Chancen gut, dass die Bilder was geworden sind. Werden wir im Laufe der Woche erfahren. Bin mal schon sehr gespannt! Immerhin hatte die Airport Security Verständnis und wir saßen endlich im Flieger.
Nach einem kurzen Abendessen an Bord und ner halben Stunde Film sind mir dann aber die Augen zugefallen und ich habe tatsächlich bis eine halbe Stunde vor Frankfurt geschlafen! Daher bin ich jetzt auch relativ fit (für uns ist noch immer erst 7 Uhr morgens). Sonja konnte da leider nicht schlafen und liegt jetzt dafür totmüde im Bett.

iPod Count Samstag
magere 18 Stück

Gesamtfazit
Da möchte ich gerne mal wieder hin! :-D Allerdings möchte ich vorher, wenn USA, erst andere Teile bereisen. New York soll ja sehr viel anders sein als der Rest der Vereinigten Staaten. Die Westküste, Kalifornien, usw. würden mich mal reizen. Vielleicht kommt der nächste Reisebericht ja von da...

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Samstag, Dezember 04, 2004

New York, Tag 5, Freitag

Ortszeit: 20:05 Uhr
Hab grad wenig Zeit, daher kurz die Fakten:
Central Park und gleich danach Bill Clinton (!!) getroffen und ihm die Hand geschüttelt!!

habe eben mal schnell neue Bilder hochgeladen

Ortszeit: 22:28 Uhr
Sitzen in der Bar - wo es natürlich WLAN-Zugang gibt *gg*. Die Band spielt im Hintergrund. Funk und Jazz....naja, nicht unbedingt unser Fall, aber auf jeden Fall interessant. Allzu lange werden wir wohl nicht bleiben, da wir beide müde sind. Kein Wunder, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.

Der Tag begann wie gewohnt mit Starbucks und von da aus konnten wir direkt in den kam Central Park laufen und haben ihn von Nord-West nach Süden durchquert. Er ist wirklich sehr schön, im Sommer sicher noch beeindruckender. Überall im Park flitzen kleine, graue Hoppel-Dinger rum! Das ist wohl so ne Art Eichhörnchen. Aber irgendwie überhaupt nicht ängstlich wie die deutschen Eichhörnchen. Die hier lassen einen auf 1m ran und knuspern munter weiter. Dass sie nicht "How are you?" fragen fehlt eigentlich noch. Gut, den Park haben wir also durchquert, dazu sieht man sich am besten die entsprechenden Bilder an.

Nach dem Park wollten wir in die U-Bahn, sind aber bei einem Buchladen von einer Menschenmenge aufgehalten worden. Als wir uns erkundigten, was denn der Andrang zu bedeuten hätte, hieß es, im Laden sei gerade Bill Clinton! Wow, da sind wir natürlich auch stehen geblieben, haben uns ein bißchen vorgedrängelt und 10 Minuten später war es soweit: Mr. President (die Ex-Präsidenten nennt man immer noch so) höchstpersönlich kam zur Tür raus, hat gutgelaunt in die Menge gegrinst und Hände geschüttelt. Wir haben natürlich geknipst und auch die Hände gestreckt und tatsächlich: Bill Clinton hat uns die Hand geschüttelt!! Wahnsinn, der Ex-Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika keinen Meter von uns entfernt! Wir können's immer noch nicht so ganz glauben, denn es ist ja schon ein riesiger Zufall, dass wir genau in dem Augenblick da vorbei kommen, wo er raus kommt. Hatte ich nicht letztens erst den "Nork'schen Zufall" erwähnt..?

Gut, danach haben sich unsere Wege erstmal getrennt, Sonja ging ihren Frauen-Kruscht einkaufen, ich meinen Männer-Kruscht.

Am Union Square haben wir uns wieder getroffen und sind mit Jason und Janet dann zu besagter Bar nach Brooklyn gefahren, wo seit ner Stunde die Band Musik macht.

Nachtrag
Die Musik der Band war ja so Richtung Funk/Jazz. Nicht 100% unser Geschmack, aber wen's interessiert: die Band heißt "Lo Jazar", weil der Bandleader (ein Freund von Jason) Joe Lazar heißt. Ist das clever oder was?! *g* Die Band hat auch eine Webseite, auf der ihr euch auch Stücke anhören könnt und demnächst ist angeblich auch auch der Mitschnitt von besagtem Gig online.

iPod Count
52

Fazit Tag 5
Sehr beeindruckend - sowohl Central Park als auch das Treffen mit Bill Clinton. Weiterhin bin ich sehr positiv von den New Yorkern überrascht. Die Stadt und die Menschen hier - das hat auf jeden Fall was. Gefällt mir sehr gut. Irgendwo ist immer jemand am wuseln, telefoniert jemand, aber genauso wird hier pausiert, flaniert, sich über lustige, am Boden liegende Hunde amüsiert, usw. Ach ja: in der U-Bahn stinkt es eigentlich nicht, so wie immer behauptet. OK, es ist da teilweise recht dreckig, aber sonst eigentlich ok. Also da finde ich es in Frankfurt teilweise schlimmer!

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Donnerstag, Dezember 02, 2004

New York, Tag 4, Donnerstag

Ortszeit: 17:12 Uhr
Der Tag begann mit einem Frühstück bei Starbucks. Der Kaffee schmeckt einfach toll, allerdings schmeckt der bei der neuen Cafeteria in meiner Firma genauso, insofern werde ich ihn nicht sooo sehr vermissen. Außerdem verfügt Frankfurt ja mittlerweile über mind. 2 mir bekannte Starbucks.

Danach ging's erst nochmal nach SoHo, in das berühmte Loftworks-Kaufhaus, wo man Designer-Marken zu günstigen Preisen kriegt. Sonja hat zugeschlagen und ich habe Calvin Klein-Krawatten für 4 Dollar bekommen! En Schnäppschä... Anschließend sind wir durch Little Italy gebummelt, wobei Italy wirklich sehr little war, weil die meisten Läden asiatisch waren (sind wohl alle bei uns, haha). Denn ohne Übergang kam dann Chinatown. Chinatown ist wirklich eine eigene Welt für sich, sehr bunt, hektisch wie der Rest von NYC und überall sind Märkte auf den Straßen. Wir haben da zu Mittag sehr lecker gespeist - für ganze 3,95 Dollar inkl. Tee (vgl. die 45 Dollar im Oceana).

Nach Little Italy und Chinatown sind wir über die Brooklyn Bridge gelaufen (!), was doppelt so lange dauerte wie normal, weil Sonja natürlich massig Fotos geschossen hat. Drüben angekommen wollten wir mit der U-Bahn eigentlich wieder zurück, aber irgendwie sind wir in die falsche Richtung gefahren und waren irgendwann mitten in Brooklyn. War schon ein bißchen unheimlich da, aber die New Yorker sind ja alle nette Menschen und zwei nette Schwarze konnten uns dann wieder den Weg zurück weisen.

Jetzt sind wir gerade kurz im Hotel, die Sachen abstellen, damit wir wieder nach kurzem Ausruhen auf den Times Square können, wo Sonja wieder Bilder schießen will. Ach ja, Spiderman läuft da auch irgendwo rum. Vielleicht kann ich ihn überreden, mit mir ein paar Fotos zu machen! Apropo Fotos: wie gesagt: hier im Hotel macht mein FTP leider Probleme, so dass ich die Bilder nur irgendwo anders hochladen kann. Nebenbei kam es hier auch zu einer kurzen Videokonferenz mit der Heimat. :-D "Mensch, was für eine Technologie..." (Insider).

Ortszeit: 23:21 Uhr
So, die Times Square-Bilder sind geschossen, ich habe eine halbe Stunde lang in einem Douglas-Abklatsch warten dürfen (Lippenstifte und Co. - und da sage eine(r), wir hätten langweilige Interessen!) und konnte mich da wenigstens mit einem Mitleidenden unterhalten ("Is this the bored male area?").

iPod Count
45

Fazit Tag 4
Mittlerweile kommen mir die Amis weitaus netter, zuvorkommender und vor allem respektvoller als die Deutschen vor. Die sind einfach total freundlich. Kann gut sein, dass das alles aufgesetzt ist. Na und? Da werde ich lieber mit einem netten "Hey how are you?" begrüßt als mir in einem Shop die mürrischen, deutschen Dumpfbacken anzutun!! Das muss man mal erlebt haben, um den Vergleich zu haben. Und vor allem: man kann überall mit Karte zahlen! Und bei uns zicken sie teilweise schon rum, wenn man mal mit EC-Karte (jaja...heißt jetzt Maestro BankCard) zahlen will ("Nehmen wir erst ab 5 E-U-rrro" - mit rollendem "r", weiß'du).

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Mittwoch, Dezember 01, 2004

New York, Tag 3, Mittwoch

Ortszeit: 09:12 Uhr
Los geht's in die City. Die vorläufige Planung: Rockefeller Center, Saks, usw. rufen. Später: Ground Zero. Abends: Karaoke (!)-Abend mit Kollegen.
Wetter zur Zeit: Regen, soll aber besser werden

Ortszeit: 18:31 Uhr
Wieder mal kurz im Apple Store. Bin ja auf der Suche nach einer gescheiten Tasche, aber die, die ich ursprünlich hier im Auge hatte, ist dann doch nicht das Wahre. Ist aber auch schwierig...

Ansonsten: das Wetter wurde besser, teilweise sogar mit strahlendem Sonnenschein! Dazu tatsächlich warme Temperaturen! Nur ein Wind...also hier zieht's echt wie Hechtsuppe!

Heute waren wir dann zunächst im Rockefeller Center, haben da gefrühstückt, den Baum angeschaut (also da ist der Weihnachtsbaum auf dem Frankfurter Römer größer. Unförmiger zwar, aber größer), die (ausgeschaltete) Schlittschuhbahn angeschaut und gemacht, dass wir ins Trockene kommen. Aber nach einem (längeren) Abstecher ins Saks-Kaufhaus sind wir erst mal die 5th Avenue hoch. Da waren wir im Sony-Center, Tiffany's, sind an Läden wie Dior, Dolce & Gabana vorbei, haben bei Manolo Blahnik reingeschaut - aber bei Preisen von 550 Dollar aufwärts für ein paar (wirklich schöne) Schuhe war uns das dann doch ein wenig zu teuer...

Dort haben wir im Wolf's Deli eine Kleinigkeit gegessen - einen total langweiligen Burger, der echt nach nichts geschmeckt hat. Da gab es zwar einen offenen Access Point, aber die Verbindung war dermaßen schlecht, dass nur ein kurzer Text-Chat mit dem Bruder möglich war.

Danach: ab zu Ground Zero - und das hatte wirklich eine bedrückende Atmosphäre. Schlimm, wenn man sich den Krater anschaut, wo mal die zwei Türme standen. Nachdem wir uns das kurz angeschaut haben, ging's dann ins Century 21-Kaufhaus, in dem es Designer-Artikel recht günstig gibt. Es sieht da zwar aus wie eine Art Riesen-Woolworth (nur die "Ey Alda...ey Langa"-Deppen fehlten) und Sonja hat z.B. nen Calvin Klein-Gürtel für 3 Dollar-nochwas bekommen. K.A., ob der wirklich echt ist, aber hauptsache die Marke steht klein drauf, oder?

Gut, wg. besagter Tasche wollte ich halt nochmal in den Apple Store und ich bin mal wieder von der Atmosphäre fasziniert. Das ist einfach kein normaler Computer-Store, hier ist eher ein freundliches Miteinander. Alleine der Bereich, in dem die Präsentationen laufen (s. Foto): ca. 20 Mac-User sitzen hier, chatten, surfen, machen (Video-)Konferenzen, tauschen sich untereinander über Apple aus - es stimmt also schon, was man letztens lesen konnte: das ein Apple-Store einfach mehr ist als ein Computer-Shop, sondern auch eine gute Möglichkeit, mit Gleichgesinnten Kontakt zu bekommen.

Heute abend war ursprünglich der Firmen-Abend mit Jason und co geplant, aber der fällt ins Wasser, weil die alle so lange arbeiten müssen. Woher kenne ich das nur...?

Wieder im Hotel
Der Rest vom Abend verlief ruhig: auf dem Times Square ein Stück Pizza gegessen (à la Pizza Hut, also sehr, sehr fettig), danach wieder ins Hotel, schlafen.

iPod Count
41 Stück. Wir waren nicht sooo viel mit der U-Bahn unterwegs, da sieht man mehr und kann fast durchgehend zählen.

Fazit Tag 3
Der gute Eindruck hält sich - das Wetter zum Glück inzwischen auch. Aber es zieht in dieser Stadt, Junge Junge. Aber um ein bißchen Werbung zu machen: was ein Glück, dass ich diese Landsend-"Sport Squall"-Jacke habe, da geht wirklich kein Wind durch, die ist leicht und super-warm! Sollte ich mal bei Ciao einen Bericht schreiben... ;-)

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New York, Tag 2, Dienstag

Ortszeit: 22:00 Uhr
Der zweite Tag ist rum - und ich habe mich erstaunlich fix an die Zeitumstellung von 6h gewöhnt. Zumindest kommt es mir momentan so vor. Geschlafen habe ich bis ca. 7:30, was ja im Prinzip 13:30 Uhr in Deutschland entspricht (also immer 6h vor).

Erste Station war heute der Times Square. Den sollte man zwar eher abends machen bzw. wenn es dunkel ist, aber auch so war es sehr interessant! Gefrühstückt wurden Bagel und Kirsch-Muffins...in gigantischer Größe! Dabei fällt mir ein: wir waren gestern noch beim McDonalds und ein Menü kostet da zwar ein bißchen weniger als bei uns, dafür sind die Burger aber genauso groß/klein wie bei uns in Deutschland.
Am Times Square ist der Virgin Megastore, in dem wir auch mal kurz waren. Sehr interessant, aber im Zeitalter von iTunes kommt mir CDs einkaufen irgendwie sooo 20. Jahrhundert vor...

Nächste Station war die Grand Central Station, also der Hauptbahnhof. Es stimmt schon, was der Reiseführer sagt: das Gebäude ist - vor allem von innen - sehr beeindruckend. Seltsamerweise war es im innern recht dunkel! Hätte ich nicht gedacht, wo die Grand Central Station doch gerade wg. ihrer großen Oberlichter so bekannt ist. Das hat Sonja aber nicht davon abgehalten, eine halbe Stunde (oder länger?) Photos zu schießen. In Farbe und Schwarz/Weiß. Bin ich schon sehr gespannt drauf! Apropos Bilder: irgendwie komme ich nicht so richtig auf meinen FTP-Server drauf, so dass ich meine Bilder momentan leider nicht hochladen kann. :-( Der letzte Abstecher an diesem Vormittag ging zum Chrysler-Building, wo wir uns kurz die Lobby angeschaut haben. OK, viel Marmor, aber sooo interessant fanden wir das dann doch nicht.

Inzwischen war es Mittag geworden und Paul von iRise wollte uns ja zum Essen einladen. Also fuhren wir zum Oceana-Restaurant - ein sehr teures Luxus-Restaurant spezialisiert auf Fisch und Meeresfrüchte. Jetzt bin ich ja normalerweise nicht sooo der große Fisch-Fan, aber was ich heute da gegessen habe war der pure Wahnsinn!! Ich glaube, ich habe selten dermaßen exklusiv gegessen, auf Tellern, die so besonders angerichtet waren...unbeschreiblich! Ich hätte es liebend gerne photographiert, aber das konnte man in dem Ambiente leider nicht machen. Ich weiß auch gar nicht mehr genau, was ich alles hatte (ok, ein Menü inkl. Vorspeise, Hauptteller, Nachtisch. Lachs-irgendwas), aber es war unglaublich lecker!! Dafür hat es auch 45 Dollar gekostet (wir wurden aber auf iRise-Firmenkosten eingeladen, sehr praktisch ;-) ).

Danach: ab zum Empire State Building. Wir hatten bislang immer von mind. 1-2h Wartezeit gelesen. Da wir die Karten ja gestern schon bei der Touri-Info gekauft hatten, strebte unsere Wartezeit gegen 0! Ruckzuck waren wir oben (gerade vor ein paar Tagen hatte sich da ein Selbstmörder in die Tiefe gestürzt!) und konnten die tolle Aussicht genießen. Da das Wetter weiterhin phantastisch ist (vielleicht ein bißchen kühler als gestern, aber immer noch mind. 5 Grad) konnten wir viel sehen und natürlich jede Menge Fotos schießen.

Wieder runter ging's nach SoHo, genauer: jawohl, in den Apple Store!! Einfach toll und ein phantastisches Ambiente! Das können "normale" Menschen vielleicht nicht so richtig nachvollziehen (Sonja: "Kann ich mich da irgendwo in eine Ecke setzen, bis du fertig bist?"), aber für mich absolut geil! Da es da auch einen offenen Access Point gab, habe ich mir eine mehr oder weniger ruhige Ecke gesucht, iBook und iSight-Webcam aufgebaut und mit der Family erst mal 20 Minuten Videokonferenz gemacht. Wenn man sich das mal alleine vor 10 Jahren vorstellt, dass ich da über 6000km von daheim entfernt einfach nur meinen Computer aufklappen muss, eine Kamera dran befestigen kann und in einer 1a-Qualität mit der Familie daheim per Video kommunizieren kann - sowas beeindruckt mich immer wieder!

Leider waren wir dann terminlich etwas knapp, weil wir uns um 19:30 Uhr mit drei Kollegen von mir treffen wollten. Insofern blieb uns in SoHo nur noch ein kurzer Abstecher in den Crumpler-Store, weil ich mir ursprünglich so eine Tasche kaufen wollte. Die hat mir dann in Natura dann aber doch nicht so gut gefallen, insofern sind wir wieder zurück zur Upper Westside, wo wir uns mit Maja, Kathrin und Jason in einem iRish (*g*) Pub getroffen hatten (eigentlich auch bescheuert: wir fliegen nach New York, um uns in einem Irish Pub zu treffen...aber egal). Jason ist Kalifornier und den hatte ich auf meinem letzten Projekt in Frankfurt kennengelernt. Die Mädels sind beide aus meinem Office.

Damit ging ein langer Tag zu Ende und morgen geht's weiter. :-) Wahrscheinlich Ground Zero, 21st Century (ein Designer-Klamotten-Laden), usw...

iPod Count
Allein heute: 84 iPods. Im Apple Store habe ich natürlich nicht gezählt, dann wären's nämlich noch eine Menge mehr. Ganz schön bescheuert: wer bitteschön zählt schon die iPods, die er auf der Straße sieht? Öhm...ich..? *gg*

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Fazit Tag 2
New York gefällt mir immer besser. Die Leute erscheinen auf den ersten Blick zwar sehr abweisend, aber wenn man mal mit welchen ins Gespräch kommt, sind sie sehr freundlich. Hektisch, aber freundlich.

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